Filmmusik

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DieMension

6. Mai 2007 Etwas andere Töne als sonst üblich gab es am Sonntagabend im Central-Studio, eine der ältesten hessischen Diskotheken überhaupt, zu hören. Dort, wo sonst harte Beats aus dem Lautsprechern dröhnen, war an diesem Abend Big-Band-Musik vom Feinsten zu hören und das Ganze Live und geradezu perfekt.

Die heimische Marvin Dorfler Big Band präsentierte, bei einigen Songs unterstützt von der Frankfurter Vokalgruppe „Die Mension“ in diesem Studio-Konzert erstmals ihr komplett neues Programm aus gut 20 Titelsongs und Melodien aus bekannten Fernsehserien und Kinofilmen. Schon am Maifeiertag spielte die Band unter der bewährten Leitung von Hans Eckhardt beim Brunnenfest des VfB einige dieser Songs und wollte so Appetit auf das Premierenkonzert machen.

Doch leider wurden die Erwartungen nicht erfüllt, qaren nicht allzu viele Besucher gekommen, doch die, die gekommen waren erlebten eine tolle Programmpremiere und so manche waren überrascht, was da hinter den bekannten Melodien so alles stecken kann. Etliche Arrangements hatten Bandmitglieder selbst geschrieben und so blieb immer wieder Platz für gelungene Improvisationen und hervorragende Soli einzelner Instrumentalisten.

Filmmusik_1Das war denn moderner Big-Band-Jazz vom Feinsten und den demonstrierte die Band gleich zum Auftakt mit der Titelmelodie von „Mission Impossible“. Es folgte mit „Rockford“, „Hawaii 5-0“, und „The A-Team“ drei Erkennungsmelodien bekannter Fernsehserien aus den 70er Jahren und da wurden bei manchem Besucher sicher Erinnerungen an längst vergangene Zeiten geweckt. Mit „Hit the Road Jack“ und dem legendären „Big Spender“ überzeugten die vier Sängerinnen und Sänger von „Die Mension“ ein erstes Mal, um dann im zweiten Programmteil mit den bekannten Duetten „Up where we belong“ und dem Oscar-prämierten „Time of my life“ aus „Dirty Dancing“ für besondere musikalische Highlights zu sorgen.

Da stimmte der Sound ebenso wie das Zusammenspiel zwischen Gesangsquartett und Band. Die tollen Arrangements taten ein Übriges und so gab es immer wieder nicht enden wollenden Beifall der Besucher. Immer wieder begeisterte die Band mit perfektem Spiel, wie bei einem furiosen Medley mit bekannten Stücken aus den James-Bond-Filmen.

Breit gefächert war dieser swingende Melodienstrauß, der von den Titelmelodien des „Aktuellen Sportstudios“ und der Tatort-Melodie über den Sesamstraßen-Song und dem fröhlichen „Meet the Flintstones“, der Melodie der Zeichentrickserie „Familie Feuerstein“, bis hin zu „Pater Brown“ sowie dem Titel der Weltraum-Fernsehserie „Raumpatrouille Orion“ als stürmisch geforderte Zugabe nach zwei Stunden bestem Big-Band-Sound.

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